Liebe Patientinnen und Patienten, seit dem 30. Januar 2025 sind wir das MVZ des TUM Klinikums Laim. Unsere bewährten Fachärztinnen und -ärzte sind natürlich weiter in gewohnter Besetzung für Sie da. Wir freuen uns, Sie auch in Zukunft hervorragend medizinisch versorgen zu dürfen!

Kein Schwindel!

Von harmlos bis lebensgefährlich: Schwindel ist ein Symptom, das man nicht unterschätzen sollte. Die Ursachen sind vielfältig. Um sie zu entdecken, sind unter Umständen bis zu vier Fachärzte nötig.

 

„Mir ist schwindlig!“ Rund 30 Prozent der Menschen haben einmal im Leben ein Schwindelgefühl. Sie heißen Dreh-, Schwank, Lift- oder Benommenheitsschwindel und haben eines gemeinsam: Sie alle sind Symptome für ganz unterschiedliche Krankheiten. „Dem Schwindel auf die Spur zu kommen – das ist nicht immer einfach“, sagt Dr. med. Christiane Huber. Sie arbeitet als Neurologin im MVZ-Team. „Es können bis zu vier Fachbereiche nötig sein, um die tieferen Ursachen zu finden“, so Dr. Huber. Für Patienten kann das unter Umständen ziemlich anstrengend sein, weil man dann von einer Facharzt-Praxis zur nächsten geschickt wird. Nicht so im MVZ des TUM Klinikums. Denn hier sind alle relevanten Disziplinen an einem Ort versammelt: von der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde (HNO), über die Kardiologie bis hin zur Neurologie – und bei Bedarf kann auch eine Psychiaterin zu Rate gezogen werden.

Der häufigste Schwindelursache mit einem Anteil bis zu 30 Prozent ist der sogenannte „Lagerungsschwindel“ (BPLS). Bei dieser Innenohrerkrankung senden Kristalle in den Bogengängen des Innenohrs falsche Signale ans Gehirn und lösen dadurch Drehschwindel mit Übelkeit aus. „BPLS ist harmlos und leicht therapierbar, indem der Patient in verschiedenen Stellungen gelagert wird, bis die Kristalle das Ohr verlassen“, sagt Dr. Huber. „Die gefährlichste Ursache ist der Schlaganfall. Schwindel kann ein Vorbote sein, vor allem wenn er akut auftritt und von neurologischen Symptomen begleitet wir, wie Doppel-Bilder, Sprachstörungen, Lähmungserscheinungen und Kopfschmerzen.“ Akut ist das sogar ein Fall für den Notarzt.

Aber auch sonst sollte man Schwindel nicht unterschätzen. „Eine Praxis sollte man spätestens dann aufsuchen,“ sagt Dr. Christiane Huber, „wenn der Schwindel länger auftritt und mit körperlichen Beeinträchtigungen einhergeht.“ Eine gute Adresse ist das MVZ des TUM Klinikums. „Weil bei uns alle relevanten medizinischen Disziplinen vertreten sind. Wenn man in seinem Fachbereich alle Ursachen ohne konkretes Ergebnis abgeklopft hat, gibt man einfach an einen Kollegen ab.“ Der muss dann nicht bei null anfangen, sondern hat sofort alle wichtigen Patientendaten zur Hand und kann lückenlos weitermachen. Und noch einen Patientenvorteil hat das MVZ seit neuestem. Es gehört zum TUM Klinikum. Im ehemaligen „Rechts der Isar“ arbeiten über 500 Fachärzte mit modernsten Medizin-Technik.

Eine von Ihnen ist auch Dr. med. Christiane Huber. Sie praktiziert donnerstags im MVZ, ansonsten arbeitet sie im TUM-Klinikum „Rechts der Isar“ und betreut dort das Ultraschalllabor sowie die Schlaganfall-Spezial-Sprechstunde. Das heißt: Ihre Patienten haben bei Bedarf direkten Zugang zu Diagnostik und Therapien im Universitätskrankenhaus und bekommen dort auch schnell einen Termin. Dr. Huber: „Das TUM ist groß und breit aufgestellt, unsere Patienten hier in Laim gewinnen dadurch eine bessere medizinische Versorgungsqualität.“  Und spätestens dort hat der Schwindel keine Chance mehr.