Kaffeetrinker leben länger

Eine Studie über Kaffeetrinker räumt überraschend mit einem Vorurteil auf. Nämlich, dass Kaffee ungesund ist.

Egal ob moderat oder in rauen Menge genossen: Kaffee ist gesünder als sein Ruf. Das hat jetzt eine groß angelegte Studie des National Institutes of Health in Rockville ergeben, bei der über einen Zeitraum von zehn Jahre rund 500 000 Briten teilgenommen haben. Das Ergebnis: Kaffeetrinken ist nicht nur ungefährlich, sondern gehört zur gesunden Ernährung. Das Sterberisiko sank demnach mit der Kaffeemenge. Bei einer Tasse täglich war das Risiko, innerhalb der nächsten zehn Jahre zu sterben, im Vergleich zu Kaffee-Verweigerern um acht Prozent niedriger. Bei bis zu sieben Tassen reduzierte sich die die Sterbewahrscheinlichkeit sogar um stattliche 16 Prozent. Dabei war völlig unerheblich, ob es sich um Kaffee mit oder ohne Koffein handelte, einen Unterschied gab es lediglich zwischen Espresso, Filterkaffee oder Instantkaffee. Letzterer schnitt ein wenig schlechter ab.